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Der BDS - Partner der Selbständigen

BDS im Gespräch mit Vize-Fraktionschef Stephan Thomae (FDP)


Mit dem stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden der FDP im Deutschen Bundestag, Stephan Thomae, trafen sich Vertreter des Bund der Selbständigen Deutschland e.V. um über aktuelle mittelstandspolitische Themen zu diskutieren. In der FDP Fraktion ist Stephan Thomae vor allem für die Bereiche Inneres, Recht und Verbraucherschutz zuständig. 

Dementsprechend sprachen Thomae und der BDS Deutschland e.V. vor allem über ein Fachkräfteeinwanderungsgesetz, den Abbau von Bürokratie sowie den fairen Wettbewerb in Zeiten von Globalisierung sowie digitalen Geschäftsmodellen und Plattformen.

Mit Blick auf den Gesetzesentwurf der Bundesregierung für ein Fachkräfteeinwanderungsgesetz skizzierte Thomae den Vorschlag der FDP ein transparentes und klares System zu etablieren, zu dem neben einer Blue Card für Fachkräfte auch eine sogenannte Chancenkarte für aussichtsreiche Bewerber aus dem Ausland gehören sollte. Die Vertreter des BDS betonten, dass ein Fachkräfteeinwanderungsgesetz vor allem zwei Anforderungen genügen muss. Erstens muss es Rechtssicherheit für die Betriebe schaffen, die bereits Arbeitnehmer aus dem Ausland beschäftigen, zweitens muss es so klar und unbürokratisch ausgestaltet sein, dass auch kleine und mittlere Betriebe die Möglichkeit haben im Rahmen des Gesetzes nach ausländischen Arbeitnehmern zu suchen. Diese Anforderungen erfüllt der Entwurf der Bundesregierung nur zum Teil, da die verschiedenen Themen Asyl, Einwanderung zur Arbeitsaufnahme und Integration weiterhin in einen Topf geworfen werden.

Mit Blick auf den Abbau der Bürokratie kündigten die Vertreter des BDS Deutschland e.V. an eine Liste mit konkreten Vorschlägen für die Entlastung von kleinen und mittleren Unternehmen vorlegen zu wollen.

Beide Seiten waren sich einig, dass die aktuelle Gesetzgebung den veränderten Wettbewerbsbedingungen durch die Globalisierung sowie digitale Geschäftsmodelle und Plattformen bisher nur unzureichend Rechnung trägt. Auch die mittelständischen Reisebüros leiden unter diesen Wettbewerbsnachteilen. Sie wurden beim Gespräch mit Stephan Thomae durch Anke Budde vom asr Allianz selbständiger Reiseunternehmen -Bundesverband e. V.  vertreten. Stephan Thomae versprach sich diesem Thema anzunehmen und auf einen fairen Wettbewerb hinzuwirken.